Erste Bilder vom Hardknocks Best-Of

Wir haben ja vor ein paar Monaten schonmal über die geplante Best Of Hardknocks DVD berichtet. Hier nun erste Bilder von der Best of 1995-2008 Compilation. (via)

S-Bahnchaos macht Berlin attraktiv

So, unsere Urlaubspause ist beendet. Ab heute sind wir wieder da.

S-Bahn-Chaos lockt die Sprayer an

Die Bundespolizei hat schon mehr als 400 Graffiti-Straftaten registriert Sogar am Tag wird geschmiert – weil auf Bahnhöfen und Gleisen nichts los ist.

BERLIN – Seit exakt einem Monat regiert bei der S-Bahn das Chaos. Und seitdem gilt Berlin als „Schlaraffenland für Sprüher“, heißt es in der Graffiti-Szene. Die S-Bahnsteige sind leer, die Züge – und somit mögliche Zeugen – rollen gar nicht oder nur selten vorbei. Und die Chance, dass ein beschmierter Zug ungewaschen das S-Bahn-Depot verlasse, sei höher als an normalen Tagen – weil die anderen Züge in der Werkstatt sind. Fahrplan gehe in diesen Tagen notgedrungen vor Schönheit, heißt es bei der S-Bahn, „leider“.

In diesem Monat wurden laut Bundespolizei schon wieder mehr als 400 Graffiti-Straftaten registriert. Mit Beginn der Sommer- und Semesterferien steige die Graffiti-Kriminalität stets an, berichten S-Bahn und auch Bundespolizei. Die aktuelle Ruhe bei der S-Bahn habe die Arbeit „nicht gerade erleichtert“.

Die S-Bahn muss vermehrt Sicherheitskräfte einsetzen, um tote Gleise und Bahnhöfe zu schützen. Auch die Fahnder des LKA und der Bundespolizei sind stadtweit im Einsatz: Erst vorgestern wurden zwei Kinder in Zehlendorf erwischt, wie sie um 18.20 Uhr – am helllichten Tag – zwei Wagen der S-Bahn auf einer Fläche von 60 Quadratmetern besprühten. Und am sonst so belebten S-Bahnhof Westkreuz traute sich ein Pole, mal eben minutenlang einen Zug großflächig mit Graffiti zu besprühen. Tatzeit: 17 Uhr. Normalerweise ist dies die Zeit des belebten Berufsverkehrs, mit tausenden Fahrgästen.

Die Polizisten sind in den warmen Wochen verstärkt im Einsatz, derzeit vor allem mit Zivilstreifen an den S-Bahnabstellanlagen, „wo ja besonders viele Züge stehen“. Aber auch die Gleise an den Stadträndern werden überwacht, in der Nacht mit Hubschraubern, die mit Wärmebildkameras das Gleisbett filmen. Oft mit Erfolg: Sowohl die zwei Kinder in Zehlendorf als auch der polnische Graffiti-Tourist – plus einen weiteren, bereits registrierten Täter – konnte die Polizei festnehmen. Für die Sachbeschädigung der Kinder müssen die Eltern aufkommen.

Bei Berlins Graffiti-Fahndern gehen jährlich 15 000 Anzeigen ein, die Zahlen sinken leicht, auch die bei der S-Bahn. Doch die Fahnder registrieren vermehrt Taten von Sprühern aus dem Ausland: „Berlin ist eines der Zentren der Graffiti-Kriminalität in Europa geworden.“ Viele internationale Sprüher werden in einer Woche anreisen: Nahe Ostbahnhof in Friedrichshain findet ein populäres Hip-Hop-Festival statt mit Graffiti-Wettkämpfen statt. Erwartet werden mehr als 3000 Besucher. Der Festivalname lautet „Graffitibox Summer Jam“; die Seite www.graffitibox.de ist eine der wichtigsten der Szene. Dennoch gilt dieses Fest, auch laut Polizei, eher als kreativ-legaler Graffiti-Treff. Nach Angaben von Fahndern besteht die Szene in Berlin aus 1000 jungen Männern. 150 bilden den harten Kern und schrecken auch vor Gewalt nicht zurück: Vor einer Woche konnte die Polizei einen 18-jährigen Graffiti-Schmierer ermitteln, der am 4. Februar einen Zeugen am S-Bahnhof Spandau mit einem Totschläger niedergeprügelt hatte.

Die Sicherheitskräfte weisen aber auch auf die Gefahr von Stromschlägen hin. Denn nicht nur Sprüher werden von – vermeintlich – stillen Gleisen angelockt, sondern auch Kinder. Sie verwechseln das Gleis mit einem Abenteuerspielplatz. André Görke

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 31.07.2009)

Quelle: Tagesspiegel

Rettet den Mauerpark

Jetzt wirds ernst. Jeder dem was am Mauerpark liegt, sollte da hingehen:

Liebe Anhänger des Mauerparks,

Diesen Donnerstag hat Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe seine neuen Bauvorschläge für den Mauerpark präsentiert.

Ein Großteil der Anwesenden, darunter wir die Freunde des Mauerparks und der Bürgerverein Gleimviertel lehnten diese Pläne wehement ab.

Die Pläne sind furchteinflößend, da sie eine fast geschlossene Randbebauung des Parks mit 6-7 stöckigen Luxusimmobilien vorsehen, die uns so wichtiges Grün wegnehmen und ein kulturelles Aussterben des Parkes bedeuten würden.

Umso wichtiger ist es jetzt Protest zu zeigen, und die Fertigstellung des Parks als Grünfläche, wie sie den Bürger schon vor über 15 Jahren versprochen wurde und im Flächennutzungsplan Berlin festgeschrieben ist, einzufordern.

Dazu treffen wir uns 12:00 Uhr am Sonntag vor dem Park am Eingang Bernauer Straße, um Transparente und Plakate aufzuhängen. Jeder ist herzlich willkommen mitzumachen, und wenn sogar ein Mitbringen von Materialien möglich wäre, wäre das noch besser.

Dazu haben wir unser nächsten Treffen diesen Sonntag 19 Uhr 30 in der Kopenhagener Straße 50.

So, 26.07., 19:30, Kieztreff Gleimviertel / Kopenhagener Straße 50, 10437 Berlin

Dies wäre ein sehr guter Zeitpunkt sich in der Initiative mit einzubringen, da die Lage sehr ernst ist. Lasst uns unseren Mauerpark retten!

Beste Grüße

Christian

Fotoboom – Lost Paradise Hall #5

ZOMBIE

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Presseschau VIII

20.07.2009 | 11:37 Uhr

BPOLD-B: Drei Graffitischmierer festgenommen

Berlin (ots) – Bundespolizisten nahmen am Wochenende insgesamt drei Graffitisprayer in Berlin fest.

In der Nacht von Freitag auf Samstag besprühte ein 18-jähriger Zernsdorfer eine Lärmschutzwand in der Nähe des S-Bahnhofs Baumschulenweg auf eine Fläche von circa 15 Quadratmetern. Als er nach der Tat das Bahngelände über eine angrenzende Baustelle verlassen wollte, wurde er von den Polizisten überrascht und vorläufig festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Täters konnten Beweismittel wie Farbspraydosen, Einweghandschuhe sowie ein Fotohandy aufgefunden und beschlagnahmt werden.

Aufgrund eines Bürgerhinweises konnten am Sonntagnachmittag zwei junge Männer im Alter von 18 Jahren im Stadtteil Steglitz-Zehlendorf nach Flucht festgenommen werden. Die Beiden hatten zuvor mit einem weiteren, unbekannt gebliebenen Täter eine Schallschutzwand auf zehn Quadratmeter besprüht.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die mutmaßlichen Täter wieder auf freien Fuß gesetzt. Alle drei sind bereits wegen gleichartiger Delikte polizeilich in Erscheinung getreten.

Die Bundespolizei leitete in beiden Fällen Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein.

Quelle: Polizeipresse

16.07.2009 | 14:27 Uhr

BPOLD-B: Lärmschutzwand wiederholt im Visier von Sprayern

Berlin (ots) – Gleich zwei Erfolge konnte die Bundespolizei heute in den frühen Morgenstunden gegen Graffititäter am S-Bahnhof Baumschulenweg verzeichnen.

Wie schon am Vortag war auch diesmal die neu errichtete Lärmschutzwand das Angriffsziel der Sprayer. Nachdem die zivil eingesetzten Beamten kurz nach Mitternacht zwei Deutsche im Alter von 16 und 17 Jahren bei einer Besprühung überraschten und stellen konnten, wurden sie kurz darauf im Rahmen der Beweissicherung erneut auf zwei Sprayer aufmerksam.

Die zwei 23-jährigen Deutschen versuchten entlang der Gleise zu entkommen, konnten aber mit Hilfe weiterer Zivilkräfte der Landespolizei gestellt werden. Insgesamt wurde die Lärmschutzwand auf einer Fläche von 30 m² besprüht. Gegen die in Berlin wohnhaften Beschuldigten wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Drei der Täter waren der Polizei auf Grund gleichgelagerter und weiterer Delikte bereits bekannt.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Täter auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: Polizeipresse

Hochspannung – Vorsicht Lebensgefahr

Fotoboom – Vinetastraße

FRÄSK, THS

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Fotoboom – Lost Paradise Hall #4

The D.T.A. Crew

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Fotoboom – Lost Paradise Hall #3

ROOD

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Das traurige Ende der S-Bahn Berlin GmbH

Wir haben es uns bisher verkniffen, über das aktuell vorherrschende S-Bahn Chaos zu berichten. Jetzt nimmt es aber ungeahnte Ausmaße an – ab Montag findet, einem Morgenpost Artikel nach, zwischen Ostbahnhof und Zoo vorraussichtlich gar kein S-Bahnverkehr mehr statt.

So kommt es halt, wenn sich gewisse Herrschaften jahrelang selbst in die Tasche wirtschaften und der kleine Mann entlassen wird. Gute Nacht, S-Bahn Berlin GmbH.

Der RBB hat gestern einen sehr guten Fernsehbericht (rechte Sidebar) zu dem aktuellen Zustand gebracht. Die 27 Minuten lohnen sich. – “Es müssen Fachleute her, keine Manager!”

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