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Jam im Mauerpark

Künstlerwettbewerb - Park statt Mauern

Am 21. Juni findet ab 15 Uhr im Mauerpark (bei der Mauer auf der Erhebung des Mauerparks) ein sogenannter Künstlerwettbewerb statt. Mit dabei sind BAS2, BANDIT77, BOA, HOCUS, WESP, PEKOR, MILK, DRIK und viele andere.

Weitere Informationen findet Ihr scheinbar demnächst auf der offziellen Homepage zum „Künstlerwettbewerb“. Im Moment ist da noch nichts zu sehen.

Edit, noch ein paar Details zur Jam:

Also im Grunde genommen geht es um 20 Jahre Mauerfall und das speziell auf den Mauerpark bezogen, auf dem sich ja direkt mal die Mauer mit Todesstreifen befunden hat.
In letzter Zeit haben Politiker jedoch aufgeworfen die letzten Flächen des Parks bebauen zu lassen und den Bürger so ein Teil von ihrem Park zu nehmen und so eine Art neue soziale Mauer zwischen Prenzlauer Berg und Wedding aufbauen würden, da es sich bei der Bebauung wahrscheinlich um Luxus-Townhouses handelt. Dabei würde man auch eine historische Fläche, die die stadt für mehr als 28 Jahre lang getrennt hat bebauen, und würde verhindern, dass Ost und West auf einer Grünfläche (Mauerpark) miteinander zusammenwachsen. Unsere Bürgerinitiative ist natürlich gegen eine Bebauung des Parks und für die Fertigstellung.
Das grobe Thema heisst “Mauerpark Fertigstellen – Park statt Mauern”.

Künstlerische Inspirationen wären dabei z.B. wie ein Park es schaffen kann poltische Grenzen zu überwinden und Ost und West miteinander vereint, indem die Bürger den Park zusammen nutzen und in ihm zusammenkommen. Dazu könnte sich auf der anderen Seite aber auch das Szenario ausmalen, dass der Mauerstreifen teilbebaut wird und die nächsten Generationen die Existenz der Mauer garnicht mehr warnehmen, da ihnen die heutige Generation dieses Denkmal genommen hat und mit einer Betonlandschaft normalisiert hat.

Die Politik kommt dabei nicht ihrer Aufgabe nach. Eine Fertigstellung des Parks würde ca. 5 Millionen euro kosten und erst neulich hat man beschlossen einen neuen sicherheitszaun in Plötzensee für 2,5 Millionen zu bauen und da wäre natürlich noch das Stadtschloss für über eine Milliarde etc etc. . Also, dass der Senat da nicht seine Arbeit macht ist bei der Geschichte auch noch ein wichtiger Punkt.

Gibt da halt echt viele Punkte die man anmerken und kritisch sehen könnte.

2 Comments

  • Zusatzinfo sagt:

    hier noch ein paar infos..

    „Also im Grunde genommen geht es um 20 Jahre Mauerfall und das speziell auf den Mauerpark bezogen, auf dem sich ja direkt mal die Mauer mit Todesstreifen befunden hat.
    In letzter Zeit haben Politiker jedoch aufgeworfen die letzten Flächen des Parks bebauen zu lassen und den Bürger so ein Teil von ihrem Park zu nehmen und so eine Art neue soziale Mauer zwischen Prenzlauer Berg und Wedding aufbauen würden, da es sich bei der Bebauung wahrscheinlich um Luxus-Townhouses handelt. Dabei würde man auch eine historische Fläche, die die stadt für mehr als 28 Jahre lang getrennt hat bebauen, und würde verhindern, dass Ost und West auf einer Grünfläche (Mauerpark) miteinander zusammenwachsen. Unsere Bürgerinitiative ist natürlich gegen eine Bebauung des Parks und für die Fertigstellung.
    Das grobe Thema heisst „Mauerpark Fertigstellen – Park statt Mauern“.

    Künstlerische Inspirationen wären dabei z.B. wie ein Park es schaffen kann poltische Grenzen zu überwinden und Ost und West miteinander vereint, indem die Bürger den Park zusammen nutzen und in ihm zusammenkommen. Dazu könnte sich auf der anderen Seite aber auch das Szenario ausmalen, dass der Mauerstreifen teilbebaut wird und die nächsten Generationen die Existenz der Mauer garnicht mehr warnehmen, da ihnen die heutige Generation dieses Denkmal genommen hat und mit einer Betonlandschaft normalisiert hat.

    Die Politik kommt dabei nicht ihrer Aufgabe nach. Eine Fertigstellung des Parks würde ca. 5 Millionen euro kosten und erst neulich hat man beschlossen einen neuen sicherheitszaun in Plötzensee für 2,5 Millionen zu bauen und da wäre natürlich noch das Stadtschloss für über eine Milliarde etc etc. . Also, dass der Senat da nicht seine Arbeit macht ist bei der Geschichte auch noch ein wichtiger Punkt.

    Gibt da halt echt viele Punkte die man anmerken und kritisch sehen könnte.“