Das Graffiti-Magazin Nr. 1 aus Berlin

Der ideenlose Herr Schupelius

Er ist wieder da – der Meister des schlechten Pop-Journalismus. Anscheinend sind ihm wieder die Ideen ausgegangen – schreibt er halt mal wieder über seinen schönen U-Bahnhof.

Ich vermute es dauert nur noch einen Artikel bis er die Todesstrafe für die fiesen Sprüher fordert, die seinen U-Bahnhof immer und immer wieder „beschädigen“. Ein Hoch auf den großartigen Entertainer Gunnar Schupelius, der mich immer wieder zum Lachen bringt.

Rüdesheimer Platz

Wieder Schmierereien auf dem U-Bahnhof

14. Juni 2009 21.18 Uhr, Gunnar Schupelius

Mein U-Bahnhof wird jeden zweiten Tag gereinigt – leider vergebens

Ich habe über meinen U-Bahnhof Rüdesheimer Platz an dieser Stelle schon berichtet. Er ist 100 Jahre alt, aus massivem hellem Granit gebaut. Er wurde 14 Monate lang saniert. Den Stuck reparierten Spezialisten mit der Hand. Dieser Bahnhof ist ein Schmuckstück.

Es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe, wie er jeden Tag neu beschmiert wird. Dicke schwarze Farbe dringt in die Poren des Granitsteins ein. Es werden immer dieselben Zeichen gesprüht. Ich könnte sie nachmalen, so sehr haben sie sich mir eingeprägt. Es muss sich, das sieht jedes Kind, um einen oder wenige Täter handeln, die wahrscheinlich in der Nähe wohnen.

Es wäre sicherlich möglich, diesen U-Bahnhof zu observieren und dem Treiben ein Ende zu bereiten, wenn die BVG einen Ehrgeiz darin setzen würde. Das tut sie aber nicht. Ich habe den BVG-Chef schon persönlich auf meinen U-Bahnhof angesprochen und ihn gebeten, tätig zu werden. Es geschah nichts. Stattdessen sehe ich, wenn ich spät am Bahnhof vorbeikomme, Gerätewagen der Firma Putzbär stehen.

Männer im Overall räumen aus schönen sauberen VW-Bussen Spezialgeräte und verschwinden damit im U-Bahnhof. Ich fragte sie neulich: „Wie oft kommen Sie her?“ Zwei bis dreimal pro Woche kommen sie. Sie sagen, die Täter würden immer raffinierter vorgehen. Die Graffiti-Farbe wird immer ätzender, aggressiver, ist immer schwerer zu entfernen. Mein U-Bahnhof wird nicht im Affekt mal so ein bisschen beschmiert. Die Wände und Säulen werden vorsätzlich und gezielt sehr schwer beschädigt. Also muss man die Täter gezielt sehr schwer bestrafen.

Quelle: B.Z. Berlin

4 Comments

  • puh sagt:

    zeitloser journalismus. da in der welt ja alles in ordnung ist, und kriege und ausbeutung der vergangenheit angehören, kann man sich schon einmal zu solch einem niederen thema herablassen.
    vielleicht schreibt er auch mal wie er kartoffeln kocht oder so…

  • waldi sagt:

    man könnte ja als bestrafung, da man die täter nicht findet eine hall schließen.
    so zur eindämmung von graffiti im allgemeinen. das hat bisher auch immer viel gebracht.
    und was nützen writer die im knast landen? da bessert sich doch niemand.
    was für ein naiver penner.

  • Vollspätzle sagt:

    Bitte schreibt so oft wie möglich den namen Schupelius am Ubhf Rüdesheimer Platz

    Mal sehen ob dieses hirnverbrannte Stück Scheisse überhaupt davon Notiz nimmt

  • Joe sagt:

    schnuppe hat doch einfach nur das datum von seinem kackwurstbericht geändert und die scheiße erneut in den druck gegeben

    sowas nennt sich journalist – HA HA

    wo kann ich mich für die bild-uni bewerben?