Presseschau VI

29.06.2009 | 16:32 Uhr

BPOLD-B: Mehrere Graffitisprayer gestellt

Berlin (ots) – Gestern Nachmittag nahmen Beamte der Bundespolizei insgesamt vier junge Graffitisprayer in Berlin Hohenschönhausen vorläufig fest.

Zuvor beobachteten sie im Rahmen ihrer Streifentätigkeit auf dem dortigen Gelände der Deutschen Bahn AG fünf offensichtlich betriebsfremde Personen. Bei Erkennen der Beamten flüchteten die teilweise vermummten und mit Rucksäcken ausgestatteten Männer in verschiedene Richtungen. Aufgrund des verdächtigen Verhaltens der Personengruppe erfolgte eine sofortige Nahbereichsfahndung. Hierbei konnten auf dem Bahngelände mehrere frische Besprühungen mit einer Gesamtfläche von circa 48 Quadratmetern entdeckt sowie umfangreiches Beweismaterial (Rucksäcke mit typischen Sprayerutensilien) sichergestellt werden. Zudem stellten die Beamten drei der Tatverdächtigen im Alter von 16 und 21 Jahren.

Im Rahmen der Absuche beobachteten die Beamten wenig später eine weitere Graffitistraftat. Ein 20-jähriger Deutscher besprühte einen dort abgestellten Zug auf einer Fläche von fünf Quadratmeter. Auch er versuchte zunächst zu flüchten, konnte jedoch durch eine sofortige Nacheile gestellt werden.

Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wurden die Beschuldigten wieder entlassen. Drei von ihnen sind bereits mehrfach wegen Sachbeschädigungsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Es wurde je ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung/Graffiti eingeleitet.

Quelle: Polizeipresse

26.06.2009 | 12:48 Uhr

BPOLD-B: Graffitischmierer auf frischer Tat gestellt

Berlin (ots) – Gestern Abend nahmen zivile Beamte der Bundespolizei zwei junge Männer in Berlin Hellersdorf vorläufig fest.

Die beiden 17 und 18 Jahre alten Jugendlichen hatten zuvor die Inneneinrichtung einer S-Bahn auf circa einem Quadratmeter beschmiert und eine Fahrgastfensterscheibe zerkratzt. Da die Beamten die Jugendlichen dabei beobachtet hatten, konnten sie die beiden Graffitischmierer unmittelbar nach der Tatausführung die stellen. Bei einer Inaugenscheinnahme der mitgeführten Sachen konnten mehrere Eddingstifte sowie Schleifpapier sichergestellt werden.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit deren Erziehungsberechtigten wurden die, in Hohenschönhausen und Biesdorf wohnenden, Beschuldigten wieder entlassen. Der Jüngere der Beiden ist bereits wegen Sachbeschädigung und Diebstahl polizeilich bekannt.

Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung/Graffiti eingeleitet.

Quelle: Polizeipresse

Bulgarischer Graffiti-Werbespot

In Bulgarien schaffen es Trainmaler sogar in die Fernsehwerbung. Der Ausverkauf geht weiter.

Den Trains verfallen

Auch im Ruhrpott widmet man sich an 7 Tagen in der Woche, 24 Stunden dem einen Thema: Trains – Addicted 24/7!

Die DVD zeigt 100 Minuten Traingeballer mit Crews wie MRN, EPSC, EWC, NETZ, YESYO etc. pp. – insgesamt 47 Crews und 247 Writer. Der Film ist in 7 Teile – 7 Städte im Ruhrgebiet – aufgeteilt, zeigt aber auch Berlin-, New York- und Paris-Parts (und mehr).

Das einzige kleine Manko: Mitten im Film ist für 5 Minuten eine Bahnhofsuhr zu sehen. Insgesamt aber ein wirklich lohnenswerter Film, auch wenn er zur Abwechslung mal nicht aus Berlin kommt.

Bekommen kann man ihn hier bei Elbtunnel.

Bahn protzt wieder mit großen Zahlen

Vandalismus

Graffiti kosten Bahn und BVG 15,4 Millionen Euro

Mittwoch, 24. Juni 2009 19:08 – Von Markus Falkner

Berlin ist Europas Graffiti-Hauptstadt – und das ist teuer: Bahn und BVG mussten 2008 insgesamt 15,4 Millionen Euro für die Beseitigung von Graffiti-Schmierereien ausgeben. Der größte Schaden entstand der S-Bahn.

Die Deutsche Bahn hat im Großraum Berlin im vergangenen Jahr 6,8 Millionen Euro für die Beseitigung von Vandalismusschäden ausgegeben. Damit sank die Schadenssumme gegenüber 2007 zwar um 700.000 Euro, im Bundesvergleich liegt Berlin aber immer noch auf Platz zwei hinter Nordrhein-Westfalen. Grund zur Entwarnung gibt es daher nicht, wie Klaus Kandt, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin, sagte. „Ein einmaliger Rückgang ist noch kein positiver Trend“, so Kandt. Susanne Kufeld, Sicherheitschefin der Deutschen Bahn in der Region, geht noch einen Schritt weiter. Gemessen an der Landesgröße und Einwohnerzahl sei Berlin nicht nur die Graffiti-Hauptstadt von Deutschland, sondern die von Europa. Vermehrt würden Fälle registriert, in denen Sprayer aus dem Ausland anreisen, um hier ihre Signaturen, die sogenannten Tags, zu hinterlassen.

500 Fälle von Graffiti-Schmierereien und 300 Fälle von sonstigen Vandalismusdelikten bearbeiten die Beamten der Bundespolizei Monat für Monat. Die Bandbreite der Zerstörung reicht von herausgerissenen oder aufgeschlitzten Sitzen, zerkratzten oder verätzten Scheiben bis zu entleerten Feuerlöschern. Der Schwerpunkt der Tatorte liegt im Stadtgebiet. Die meisten Taten ereignen sich in den Nächten von Donnerstag bis Sonntag. Am häufigsten trifft es Züge und Bahnanlagen der S-Bahn. Fünf Millionen Euro Sachschäden wurden allein dort im vergangenen Jahr verzeichnet.

Nicht besser ist die Situation bei der BVG. Die Verkehrsbetriebe mussten 2008 insgesamt 8,6 Millionen Euro für die Beseitigung von Vandalismusschäden ausgeben. Auch das sind zwar 300.000 Euro weniger als im Vorjahr, aber immer noch eine „unerhörte Zahl“, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Durch „hirnverbrannte und sinnlose“ Zerstörung gingen dem Unternehmen seit Jahren stabil mehr als acht Millionen Euro verloren, die es ansonsten in Leistungen für die Fahrgäste investieren könnte. Die gemeinsame Ermittlungsgruppe von Bundes- und Landespolizei führt den leichten Rückgang unter anderem auf verstärkten Ermittlungsdruck zurück. So würden Tags inzwischen akribisch dokumentiert, um sie bestimmten Tätern zuordnen zu können. Trotzdem werden längst nicht alle Sprayer gefasst, wie der Chef der Bundespolizei einräumt. Wie hoch die Aufklärungsquote ist, will Kandt nicht sagen, „sie könnte aber höher sein“.

Präventionszug am Ostbahnhof

Noch zu selten gelingt den Beamten ein Erfolg wie am vergangenen Sonnabend. In der Nacht war am Bahnhof Ludwigsfelde ein Regionalexpress der Bahn auf 70 Quadratmetern Fläche besprüht worden. Sachschaden allein dort: 15.000 Euro. Nur kurz darauf konnten die Ermittler die Tags identifizieren und mit einer Fahndung im Umkreis des Bahnhofs die neun mutmaßlichen Täter im Alter von 19 bis 22 Jahren dingfest machen.

Die Deutsche Bahn setzt im Kampf gegen Vandalismus, Gewalt und Unfälle neben verstärkter Ermittlung vor allem auf Präventionsarbeit. 5000 Berliner Schüler wurden seit dem vergangenen Jahr durch die Präventionsteams von Bahn und Bundespolizei informiert. Seit Mittwoch steht ein von der Schweizer Bundesbahn geborgter und umgebauter Präventionszug im Ostbahnhof. Schüler zwischen zehn und 15 Jahren sollen dort nicht nur für die Folgen von Vandalismus sensibilisiert werden, sondern auch für lebensbedrohliche Gefahren. Allein 2008 starben nach Bahn-Angaben bundesweit 40 Jugendliche durch falsches Verhalten auf Bahnanlagen. Meist unterschätzten sie die Gefahr durch die 15.000 Volt führenden Oberleitungen oder die Geschwindigkeit der Züge. Nicht selten verunglücken so Graffiti-Sprayer auf der Flucht vor der Polizei.

Am Sonnabend haben alle Berliner von 9 bis 14 Uhr Gelegenheit, den Präventionszug auf Gleis 1 des Ostbahnhofs zu besichtigen. Anschließend fährt der Zug der Kampagne „Fair und sicher unterwegs“ nach Rostock. Weitere Stationen sind Hamburg, Frankfurt/Main, Stuttgart und München.

Quelle: Berliner Morgenpost

Zensi Zensa Zensursula

Presseschau V

23.06.2009 | 11:29 Uhr

BPOLD-B: Neun Mitglieder einer Sprayercrew gestellt

Berlin (ots) – Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag nahmen zivil eingesetzte Beamte der Bundespolizei insgesamt neun Mitglieder einer bekannten Sprayercrew in Ludwigsfelde vorläufig fest.

Diese hatten zuvor einen abgestellten Regionalexpress auf eine Gesamtfläche von circa 69 Quadratmetern mehrfarbig besprüht und konnten zunächst unerkannt flüchten.

Anhand der verwendeten Zeichen und Tags konnten die Beamten jedoch einen möglichen Täterkreis eingrenzen, welcher durch mehrmonatige Aufklärungsmaßnahmen im Vorfeld ermittelt wurde. Dank einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung und ständigem Informationsaustausch mit Kräften der Landespolizei konnten schließlich zwei der dabei bekannt gewordenen Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe zum Tatort festgestellt und die neun Tatverdächtigen im Alter zwischen 19 und 22 Jahren gestellt werden.

Bei einer anschließenden Durchsuchung konnten diverse Beweismittel wie Caps, Digitalkamera, Fotohandys sowie Funkgeräte sichergestellt werden. Zudem wiesen allen Beschuldigten Farbanhaftungen auf.

Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wurden die jungen Männer aus Potsdam, Werder und Brandenburg wieder entlassen. Acht von ihnen waren bereits einschlägig wegen Graffitidelikten polizeilich bekannt.

Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung eingeleitet.

Quelle: BPOL Berlin

Eingabe: 22.06.2009 – 09:05 Uhr

Graffitisprayer festgenommen

Reinickendorf

# 1776

Zivilbeamte nahmen gestern Abend in Tegel zwei Jugendliche auf frischer Tat fest, als sie ein Gebäude mit Graffiti besprühten. Die beiden 13- und 14-Jährigen fielen den Polizisten gegen 17 Uhr in der Buddestraße auf, als sie sich der Rückseite eines Supermarktes näherten und die Fassade mit Farbe beschädigten. Nach der Festnahme fanden die Beamten in einem mitgeführten Rucksack mehrere Spraydosen und Farbstifte, die sie beschlagnahmten. Die geständigen Jungen wurden ihren Eltern übergeben.

Quelle: Polizei Berlin

Wir sind nicht die Affen in deiner Horde

Affen-Ausstellung von DTAGNO und TRY ONE

Unter dem Titel “Wir sind nicht die Affen in deiner Horde” findet am Freitag dem 26.6. um 21:30 in der urban art info eine Performance von DTAGNO und TRY ONE statt. Ab Montag findet dann ab 20 Uhr die Ausstellung von den beiden dort statt.

Mehr Infos dazu gibts hier. Die urban art info befindet sich in der Brückenstraße 1a in 10179 Berlin – nähe U Heinrich-Heine-Straße und S Jannowitzbrücke.

Iz the Wiz

Ein Graffitipionier ist von uns gegangen. Iz the Wiz ist gestern an Lungenversagen gestorben. Der folgende Ausschnitt ist aus der Stylewars Documentary. Rest in Peace and thank you, old man!

Presseschau IV

Eingabe: 18.06.2009 – 09:10 Uhr

BVG-Bus beschmiert

Pankow

# 1737

Ein Busfahrer ertappte gestern Abend in Pankow einen Jugendlichen beim Beschmieren des Fahrzeuges. Der 14-Jährige war gegen 20 Uhr 10 am Wilhelmsruher Damm Ecke Uhlandstraße von hinten an den Bus der Linie M 21 herangetreten und trug dort einen unleserlichen Schriftzug auf. Der Fahrer hielt den Jugendlichen bis zum Eintreffen der von ihm alarmierten Polizisten fest. Der Junge wurde nach der Personalienfeststellung seinen Eltern übergeben.

Quelle: Polizei

Sprayer ertappt

Graffiti-Sprüher in der U-Bahn ertappt

15. Juni 2009 10.47 Uhr

Zeugen beobachteten zwei Sprayer in der U-Bahn und alarmierten die Polizei. Die Täter wurden geschnappt.

Auf frischer Tat nahmen Polizeibeamte gestern Abend zwei 19-Jährige in Wilmersdorf fest, nachdem sie abgestellte U-Bahnzüge beschädigt hatten. Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe alarmierten gegen 19 Uhr die Polizei zum U-Bahnhof Fehrbelliner Platz, weil dort die jungen Männer zwei Waggons besprühten.

Als die Beamten eintrafen, versuchte ein Täter zu flüchten. Er konnte aber wie sein Komplize festgenommen werden. Bei ihm stellten die Polizisten neben den Farbdosen auch Betäubungsmittel sicher. Nach Wohnungsdurchsuchungen, bei denen keine weiteren Beweismittel gefunden wurden, wurden die beiden auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: B.Z. Berlin

Eingabe: 14.06.2009 – 10:00 Uhr

Graffiti-Sprayer festgenommen

Steglitz-Zehlendorf

# 1698

Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht drei jugendliche Graffiti-Sprayer in Lichterfelde vorübergehend fest. Ein Zeuge hatte die Jungs im Alter von 15, 16 und 17 Jahren gegen Mitternacht dabei beobachtet, wie sie in der Drakestraße die Wand eines Drogeriemarktes mit Farbe besprühten. Nachdem er die Polizei alarmiert hatte, folgte er den Jugendlichen bis zum S-Bahnhof Lichterfelde-West, wo sie zwei weitere Wände beschmierten. Auf dem Weg dorthin hatten sie zudem die Fassade einer Pizzeria mit einem „Tag“ versehen. Polizeibeamte nahmen die Jugendlichen auf dem S-Bahnhof vorübergehend fest und übergaben sie nach erkennungsdienstlicher Behandlung den Erziehungsberechtigten. Da irrtümlich davon ausgegangen worden war, sie wären im Bereich der Bahngleise unterwegs, wurde der S-Bahnverkehr der Linie S 1 für ca. 20 Minuten unterbrochen.

Quelle: Polizei

Graffiti in Berlin

Ich dachte mir der darf hier bei uns nicht fehlen – falls ihn jemand noch nicht kennt, hier der Film zur gleichnamigen Berliner Graffiti-Ermittlungsgruppe der Polizei: Graffiti in Berlin. Lief mal im ZDF und ist äußerst sehenswert.

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