Das Graffiti-Magazin Nr. 1 aus Berlin

Presseschau 100

25.03.2013 | 12:06 Uhr

BPOLD-B: S-Bahnsurfer überlebt schwerverletzt

Berlin-Buch (ots) – Ein junger Mann wurde gestern schwer verletzt, als er beim Versuch, sich von außen an eine S-Bahn anzuhängen, abrutschte und zwischen die Wagen geriet.

Gegen 02:45 Uhr wollte die Aufsicht am S-Bahnhof Buch die ausfahrende S-Bahn der Linie 2 abfertigen. Sie sah, wie sich ein Mann an einem der Fenster von außen anhängte und stoppte die Abfertigung. Der Mann sah von seinem Vorhaben ab, entfernte sich von der S-Bahn und der Zug wurde abgefertigt. Plötzlich sprang der 22-jährige erneut an das Fenster, rutschte jedoch ab und geriet unter den Zug. Die Aufsicht leitete sofort einen Nothalt ein. Rettungskräfte bargen den Mann und leisteten Erst Hilfe. Er musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden, konnte jedoch im Laufe des Tages stabilisiert werden.

Warum der Mann aus Buch sich derart selbst gefährdet hat, ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen der Bundespolizei.

Durch die Rettungsmaßnahmen kam es zu Verspätungen im S-Bahnverkehr.

Quelle: Polizeipresse

18.03.2013 | 08:24 Uhr

BPOLD-B: Sprühen aus Langeweile – Bundespolizei schnappt zu

Berlin (ots) – Zivile Fahnder der Bundespolizei nahmen gestern Morgen einen Graffiti-Sprayer in der Nähe des Gleisdreiecks Gesundbrunnen fest.
Der 28-jährige Mann aus dem Wedding wurde gegen 02:30 Uhr dabei beobachtet, wie er über einen Zaun zu den Bahnanlagen kletterte. Dort besprühte er eine Betonbrücke mit mehreren Comiczeichnungen. Bundespolizisten nahmen den Sprüher vorläufig fest. Insgesamt hatte er Graffiti auf 10 m² angebracht. Die Sprühutensilien wurden sichergestellt.
Als Motiv gab der Sprayer an, sich gelangweilt zu haben. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein und setzte den Mann anschließend wieder auf freien Fuß.

Quelle: Polizeipresse

15.03.2013 | 11:00 Uhr

BPOLD-B: Graffititäter überführt sich selbst

Berlin (ots) – Ein 27-jähriger besprühte gestern eifrig die Innenwand eines alten Lokschuppens auf dem Bahngelände in Pankow-Heinersdorf. Der Franzose erleichterte die Beweisaufnahme für die Beamten, in dem er sich dabei selbst filmte. Er hatte extra sein Stativ mit Kamera dazu aufgebaut.

Er nahm an, in Deutschland sei dies erlaubt. Die Bundespolizisten wurden gegen 17 Uhr bei einer Streifenfahrt auf den „Künstler“ aufmerksam. Der erstaunte Hobby-Sprayer aus Bordeaux gab an, extra nach Deutschland gekommen zu sein, weil man seiner Meinung nach hier straflos sprühen könnte. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein.

Quelle: Polizeipresse